Dienstag, 3. September 2013

Coeur

Steinschwere Schritte zwischen hier und heute, morgen und gestern.
Faustballende Ängste in meiner Brust.
Die Kunst nähe ich als meine Kinder mit triefenden schwarzen Gedanken, 
dornigen Rosenranken, mit schwarzen Blüten und blutroten Trieben.
Ich muss meinen Arm weinen lassen.
Bin zu schwach für diesen Schlag der Vergangenheit.

Ihr schlitztet mein Her auf um es mit Dreck und eiskaltem Schnee zu füllen.
Wer rettet mich? 
Ihr habt es wieder zugenäht, doch wer öffnet die Naht um mein Herz vor der Unterkühlung zu retten?
Wer hilft mir, wenn ich zu ersticke drohe?


Papa sagte, ich soll nicht der Stein sein, sondern das Wasser, dass ihn umspielt.
Aber ich bin immer das fucking Wasser.
Ich gebe immer nach. 






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