Mittwoch, 9. Oktober 2013

Sonntag, 6. Oktober 2013

Morgen

Ich falle auseinander.
Was ist noch wahr?
Mal wieder wird das hier gelöscht.
Vielleicht werden die Kornblumen wieder leben.
Macht´s gut.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Der Herbst, so schön.
Die Weinberge färben ihre Kleider rot,
den sie haben zu feiern.
Haben Kinder hervorgebracht, die bald geerntet werden können.
Die Sonne scheint, lässt alles leuchten,
doch der Wind ist kalt und lässt mich zittern.
Die Luft fühlt sich so schön an auf der Haut.
Gelbe Blumen am Fluss, wie ein Abschiedsgeschenk des Sommers.
Leise Musik. Wie sie jetzt wohl alle in ihren Häusern sitzen, mit der ganzen Familie
und frühstücken.
Wie jetzt wohl der Kaffee dampft und seinen Duft verteilt.
Wie die Brötchen krachen, wenn man sie aufschneidet und hineinbeißt.
Wie sie wohl lachen, über alte Geschichten.
Wie sie lachen und sich alle doch woanders hin wünschen.
Wie sie sich an den Händen fassen, um zu beten.
Der Hund unter dem Tisch, der versucht etwas essbares ab zu bekommen.
Draußen der schweigende Herbst.
Rüttelt an den Stämmen der Bäume, damit sie ihre Blätter dem Wind schenken.
Reißt an meinem Haar, um es dem Wind zu schenken.

Montag, 30. September 2013

Ein Schritt nach vorn, zwei zurück.

In gewisser Weise war es vielleicht der schlimmste Albtraum,
den ich je hatte.
Denn er wurde war.


Donnerstag, 26. September 2013

Regen klebt an meinem Fenster

Ich habe beschlossen meine Biografie zu schreiben-
nicht weil ich denke, dass ich etwas Besonderes bin.
Nein, weil ich nicht vergessen werden will, falls ich eines Tages plötzlich auf unergründliche Weise umkommen sollte.

Montag, 23. September 2013

Der Winter ist bereit zum Sprung

Es ist so kalt geworden, so plötzlich.
Ich bin kalt geworden.
Der Winter kommt und obwohl ich ihn liebe, lässt er mich
meinen Körper, meine Gedanken,
meine Fehler, meine ganze Existenz
wieder so sehr hassen.
Elli fragte mich, ob ich mich immer noch “ritze“.
Wie ich dieses Wort hasse.
Es klingt so... brutal.
Als würde man einfach das erst beste greifen und sich damit die Haut aufreißen, wie ein hungriges wildes Tier.
Wenn ich mich schneide, tue ich es bedächtig.
Damit ich keine Sekunde des Schmerzes verpasse.
Ich sagte ihr, dass ich mich nicht mehr schneide.
Und das war eine Lüge.
Mal wieder.
Und jede Lüge macht den Selbsthass größer.
Hab schon wieder nichts gegessen.
Ich finde mich lächerlich.


Sonntag, 22. September 2013

Neues

Ich halte es nicht so lange aus, wenn alles gleich bleibt.
Ich würde mich also freuen, wenn ihr einen Blick hierauf (klick) werft.
Etwas neues von mir.