Donnerstag, 29. August 2013

Allein



Damit ich mich nicht so allein fühle, werde ich hier den Plan für die Zukunft dokumentieren:

Lee und ich machen Abi und gehen dann nach Berlin, wo wir eine medizinische Ausbildung machen.
Wir ziehen in eine WG mit zwei unglaublich tollen Kerlen, die unsere besten Freunde sind.
Unsere Wohnung wird eine wunderschöne Altbauwohnung in Berlin Kreuzberg sein und sie wird große Flügeltüren haben und hohe Decken und knarzende Dielen.
Es wird eine winzige schmockige Küche mit Schachbrettfliesen geben, die wir aber kaum benutzen, weil wir alle vier zu faul sind und immer Essen bestellen.
Das Bad wird ebenfalls winzig sein.
Mit einer gequetschten Badewanne, ohne Dusche. Auch da Schachbrettfliesen.
Im Wohnzimmer sind Bücherregale, vollgestopft mit tausenden von Büchern.
Ein Schallplattenspieler und ein alter Fernseher, den man ab und zu schlagen muss, weil er einen Wackelkontakt hat.
Wir werden eine WG-Lieblingsserie haben, von der wir immer wieder nächtelang ganze Staffeln gucken. Wir werden zwei Schlafzimmer haben. Das eine Teilen sich die Jungs, das andere wir.
Und ab und zu tauschen Lee oder ich mit einem unserer unglaublich tollen Mitbewohner... nun ja.
Wir werden einen winzigen 2 qm^2 Balkon haben mit klapprigen Stühlen, Bierkisten und überquellenden Aschenbechern.
Wir werden ein abgewetztes Ledersofa haben.
Und zwei Katzen. Einen schwarzen Kater und  ein weißes Kätzchen. 
Wenn Lee und ich die Ausbildung beendet haben, macht sie einen Lehrgang zur Piercerin und ich zur Tätowiererin. 
Dann bauen wir den Skaterladen der Jungs aus, der direkt unter unserer Wohnung ist eröffnen unser eigenes Studio.
Es wir unglaublich gemütlich und überall werden Sachen von Lee´s und meiner Weltreise rumstehen/liegen/hängen.
Es wird gemütliche Sessel und Sofas geben und es wird entspannte Musik laufen und zum Geburtstag schenken wir uns gegenseitig Tattoos und Piercings. 
Ungefähr einmal im Monat gehen wir einkaufen und kaufen dann nur Sachen auf die wir in dem Moment unglaublichen Schmacht haben, weil wir ewig das selbe Fastfood gegessen haben.
Toast, Nutella, Eis.
Unser Kühlschrank ist nie wirklich gefüllt. Das einzige, was immer da ist, sind Bier- und Coladosen in Massen. 
Wenn unsere Eltern zu besuch kommen, können wir ihnen nur Kaffee anbieten und kalte Pizza vom Vortag und sie werden denken, dass wir total verwahrlosen, aber wir werden unser Leben lieben.
Wir entscheiden selbst, wann wir unser Studio aufmachen.
Das heißt morgens können wir lange rumgammeln und fernsehen.
Wir werden schwarze Gummihandschuhe für die Arbeit haben.
Und abends gehen wir in unseren Stammclub und treffen unsere Freunde, 
wenn wir nicht gerade bei unseren Kerlen sind oder das Staffelfinale unserer Lieblingsserie gucken.
Ein Weihnachten werden wir nicht zu unseren Eltern fahren und alles wird schief gehen. Unser Weihnachtsbaum wird entweder total kahl oder aus Plastik sein.
Es wird irgendetwas merkwürdiges daran hängen.
Eine Socke vielleicht.
Oder Christbaumschmuck mit halb nackten Nikoläusinnen. 
Einer wird sich erbarmen zu kochen, aber es wird total widerlich werden und am Ende bestellen wir doch wieder etwas. Und wir schenken uns gegenseitig selbstgestrickte Socken und Mützen. 
Der Duschvorhang wird übrigens mit Flamingos bedruckt sein.
Und der winzige Balkon wird auf den schäbigen Innenhof gehen, von wo aus man in die anderen Wohnungen sehen kann.

Ich werde dann ein Buch schreiben.
Über unsere Weltreise, die ich nicht hier aufgeschrieben habe, weil es zu viel wäre.
Und über unser Leben.
Weil wir einfach Leben werden.
Geld stinkt.
Ich will keine Kinder.
In dieser Gesellschaft will ich meine Kinder nicht großziehen müssen.
Ich will spätestens mit vierzig sterben.
Ich will nicht alt sein.






wa-wa-wach nicht mehr auf



„Einsamkeit, Sehnen nach Nähe, Wunsch nach Zärtlichkeit.
Sie umarmt sich selbst.
Sie greift sich selbst, um sich nicht zu verlieren.
Sie hält sich fest und träumt, dass es jemand anderes ist.
Sie will nicht mehr allein sein, doch niemand ist bei ihr.
Niemand ist bei ihr.“
- mein Ethiklehrer


Eben habe ich Lee das letzte Mal gesehen.
Für zehn Monate.

Heute war der schlimmste Tag seit langem-
nicht nur wegen dem Abschied.


Elli muss es immer wieder tun. 
Warum bewirft sie mich ständig mit Worten, die mich verletzten?
Dabei weiß sie doch, wie sehr ich mich hasse.
Und wie schnell ich das Gefühl habe nutzlos zu sein und überflüssig und einfach nicht gebraucht.
Und dann hat sie das schlimmste getan, was man mir antun kann.
Sie hat mit Finya geredet und dann kam auch noch Jin dazu und als ich fragte, worum es geht sahen sie sich alle so komisch an und dann fragt Jin Elli, ob ich auch davon wüsste und sie sagte nein und keiner wollte mir sagen, worum es geht und... nichts verletzt mich mehr.
Nichts verletzt mich mehr, als ausgeschlossen zu werden.
Das fünfte Rad am Wagen. 
Weil ich nur ein halbes Rad bin.

Bin ich so schlecht?
So hassenswert?
Nie, wirklich nie, zeigt mir Elli, dass sie mich in irgendeiner Weise wertschätzt.
Ich bin halt einfach da,
immer.
Und sie weiß, dass ich zu feige bin, weil sie alle auf ihrer Seite hätte.
Ich will Lee zurück.
Ich will Lee. Jetzt. 
Ich sie in den Arm nehmen und mein Gesicht in ihren Locken verstecken, damit keiner meine Tränen sieht.
Ich will mit ihr auf dem Boden liegen und rauchen und unsere zukünftige Wohnung in Berlin planen und unser Tattoo- und Piercingstudio.
Ich will mit ihr lachen, weil wir genau die selben Vorstellungen haben.
Und ich will endlich mal schwach sein können.
Wenn man zusammen schwach ist, ist man stark, oder?




you are /the smoke for my lung/ the nicotine for my veins/ the lighter to my breakfast-cigarette/
you are/ the flame/ to burn/ our enemies




Lee, du bist die beste Freundin der Welt.

Dienstag, 27. August 2013

Bye

Lee, Lee, Lee.
Bitte geh nicht.
Lass mich nicht allein.
Geh nicht.
Ohne dich bringt mich der Alltag um.
10 Monate lang.
Alle hassen mich.
Außer dir.





Ellie weiß es. Und sie ist trotzdem so verletzend zu mir.
Sie nutzt mich  aus. 
Beleidigt mich.
Aber ich habe nur sie,
wenn Lee weg ist.
Ich hasse mich.
So sehr,
dass mich eine verschwundene
Deutschmappe
aus dem Konzept bringt.
Ich hasse Ellie.
Weil sie denkt, sie kann 
sich alles erlauben.
Ich hasse, dass Lee geht.
Ich hasse, dass meine Mutter
mich hasst.
Ich hasse, dass sie meinen Vater hasst.
Ich hasse, dass ich hier sein muss.
Ich hasse hier.
Jetzt.
Mich.

Bye. 



Heute kein Sound.
Heute ist drückende Stille. 

Montag, 26. August 2013

Up All Night


Ein paar Fotos, die ich mit meiner über alles geliebten analogen Kamera gemacht habe:

( Ich denke an dieser Stelle ist klar, dass ich was dagegen habe, wenn ihr die klaut, aber für die Dummis sag ich´s lieber noch mal) 











Sound des Tages:



Sonntag, 25. August 2013

Isolation

Endlich hat sich wohl mein wahres Talent heraus kristallisiert. 
Am besten bin ich im Enttäuschen.
Da bin ich unschlagbar.


Sound des Tages:



Montag, 19. August 2013

WASH.

Wasche mich rein
von all dem Hass.
Von dem Fett.
Von dem Schmutz der Welt.

Sitze mit nassem Haar und nur in Unterwäsche und einem riesigen Pulli auf
der Terrasse und rauche.

Bin allein.
Ganz allein.
Den Glauben in die Menschheit verloren,
vergessen, was ich hier soll.

Und ich fühle mich wie Wind.

Jemand sehr weises sagte mir mal, dass wir nur lernen müssen, dass Freiheit nicht existiert.


Wir schaffen Metaphern.

Wir denken, die Vögel sind frei.
Können fliegen wohin sie wollen.
Doch fliegen sie weg?
Nein.
Sie sind zu klein, würden lange Flüge nicht überleben.
Wir fangen sie ein.
Und wenn sie stark genug sind,
dann sind sie trotzdem auf ihren Reisen immer an einen Kreislauf gebunden.
Sie fliegen immer an den selben Ort und kehren an den selben zurück.

Der Wind pustet immer kontrolliert.
Immer in eine vorhergesehene Richtung.


Das Meer ist dazu verdammt immer an der selben Stelle zu bleiben.

Alles ist an einen bestimmten Kreislauf gebunden,
den es nicht verlassen kann.

Wo ist also eure gottverdammte Freiheit?

Ich scheiß auf Freiheit.
Solang das Gefühl stimmt
ist es gut.


Oh, go to sleep

Was ich mir ausmale in bunten Farben,
wird am Ende dann doch nur schwarz weiß und höchstens dunkelviolett.

Vielleicht sind meine Erwartungen an das Leben zu hoch.

Wenn ich sie runterschraube,
werde ich weniger enttäuscht.

Aber diese bunten Träume sind das Seil, das mich hält.

Kann ich es durchschneiden?

Wir tief würde ich fallen?

Ich traue mich nicht nachzusehen, wie weit der Boden entfernt ist.

Wer fängt mich auf?

Die, die mich lieben sind zu weit weg oder zu langsam.

Seht ihr?

Es geht mir so gut, dass ich mit aller Gewalt Gründe suche,
warum es mir schlecht geht.

Phantomschmerz.


Sound des Tages:





Sonntag, 18. August 2013

Do I Wanna Know?

Welche Farbe hat dein Herz?
Meins ist violett, wenn die Sonne untergeht.
Violett wie die Schwermut, die dann über den Bergen liegt
und den Himmel färbt.
Es ist weiß, wenn ich an dich denke.
Weiß und unbefleckt,
denn nur du kannst mich beschriften und das tust du nicht.
Es ist nachtblau, wenn die Sterne am Himmel stehen und ich
mit meinen Liebsten durch die Nacht ziehe
um zu leben.
Es ist flammend rot, wenn ich an all den Hasse denke,
den ihr für mich empfindet.
Es ist gelb wie Schwefel, wenn ich mir vorstelle, wie all das Gift durch mich hindurch fließt.
Und wenn ich rauche ist es durchsichtig
und bricht das Licht zu kleinen Regenbögen.
Ein rauchiges kleines Nichts in mir.
Ein Stück Freiheit.



Sound des Tages:

Samstag, 17. August 2013

Chaos

Ich finde alte Briefe,
die ich während meiner melancholischen Anfälle im 
Matheunterricht an dich schrieb.
Ich finde Zeichnungen.
Klägliche Versuche deine Schönheit auf Papier festzuhalten.
Gedichte für dich, die du nie last.
Texte über Texte über Texte.
Eine Flut aus beschriebenem Papier
fließt aus Blöcken, Büchern, Heften.
Fotos, die ich für dich gemacht habe.
Geschichten, Metaphern.
Worte.
Worte.
Gefühle.
Ich weine schon wieder.
Ich finde auf Seite 77 von „Eine Wie Alaska“ meine alte Freundin.
Die erste Klinge,
der ich erlaubte meine Arme zu verschandeln.
Und ich tanz im Ascheregen.
Casper singt mir.
Ja, es ist als sänge er für mich.
Ich war nie willkommen. 
Ich zerreiße das Papier.
Zerreiße die Worte.
Werfe sie hoch.
Tanze.
Tanze.
Weine.
Lache.
Wie eine Wahnsinnige tanze ich auf den Trümmern,
im Regen aus Erinnerungen.
Ich vermisse dich nicht.



Sound des Tages Nr.2:

Ich weiß. Das selbe wie gestern.
Aber ich liebe es einfach abgöttisch.

Sugar

Die Zigarette zittert.
Du lachst mich an.
Ich will dich küssen.
Doch du küsst keine Raucherinnen.
Außer Lee.
Die küsst du immer.
Ich will dich.
Ich bin ein schlechter Mensch.
Ich habe nie aufgehört dich zu wollen.
Ich habe dich verletzt.
Obwohl ich dich wollte.
Ich liebe dich.
Vielleicht.
Aber zwischen dir und Lee ist mehr.
Und da wird immer mehr sein.
Egal wie weit sie weg ist.
Ich bin zu wenig.
Oder zu anders.
Die Zigarette zittert.
Weil ich zittere.
Vor Angst.
Und vor Liebe.
Die Zigarette zittert.
Und du lachst mich an.



Sound des Tages:

Freitag, 16. August 2013

16 small steps to happiness

1. push yourself to get up before the rest of the world - start with 7am, then 6am, then 5:30am. go to the nearest hill with a big coat and a scarf and watch the sun rise.

2. push yourself to fall asleep earlier - start with 11pm, then 10pm, then 9pm. wake up in the morning feeling re-energized and comfortable.

3. erase processed food from your diet. start with no lollies, chips, biscuits, then erase pasta, rice, cereal, then bread. use the rule that if a child couldn’t identify what was in it, you don’t eat it.

4. get into the habit of cooking yourself a beautiful breakfast. fry tomatoes and mushrooms in real butter and garlic, fry an egg, slice up a fresh avocado and squirt way too much lemon on it. sit and eat it and do nothing else.

5. stretch. start by reaching for the sky as hard as you can, then trying to touch your toes. roll your head. stretch your fingers. stretch everything. 

6. buy a 1L water bottle. start with pushing yourself to drink the whole thing in a day, then try drinking it twice.

7. buy a beautiful diary and a beautiful black pen. write down everything you do, including dinner dates, appointments, assignments, coffees, what you need to do that day. no detail is too small. 

8. strip your bed of your sheets and empty your underwear draw into the washing machine. put a massive scoop of scented fabric softener in there and wash. make your bed in full.

9. organise your room. fold all your clothes (and bag what you don’t want), clean your mirror, your laptop, vacuum the floor. light a beautiful candle.

10. have a luxurious shower with your favourite music playing. wash your hair, scrub your body, brush your teeth. lather your whole body in moisturiser, get familiar with the part between your toes, your inner thighs, the back of your neck.

11. push yourself to go for a walk. take your headphones, go to the beach and walk. smile at strangers walking the other way and be surprised how many smile back. bring your dog and observe the dog’s behaviour. realise you can learn from your dog.

12. message old friends with personal jokes. reminisce. suggest a catch up soon, even if you don’t follow through. push yourself to follow through.

13. once in a month, take your best friends to a place you love at night to smoke, watch the stars, talk about your biggest fears, your biggest wishes, your biggest love. 

14. think long and hard about what interests you. crime? sex? boarding school? long-forgotten romance etiquette? find a book about it and read it. there is a book about literally everything. 

15. become the person you would ideally fall in love with. let cars merge into your lane when driving. pay double for parking tickets and leave a second one in the machine. stick your tongue out at babies. compliment people on their cute clothes. challenge yourself to not ridicule anyone for a whole day. then two. then a week. walk with a straight posture. look people in the eye. ask people about their story. talk to acquaintances so they become friends.

16. lie in the sunshine. daydream about the life you would lead if failure wasn’t a thing. open your eyes. take small steps to make it happen for you. 

Feuerzeugliebe

Auch wenn es widerlich und perfide ist... es geht mir so gut, dass ich es schon fast vermisse.
Ich vermisse, dass es mir schlecht geht und das hasse ich.
Ich vermisse, dass mich die Schmerzen zu etwas gemacht haben.
Auch, wenn es nichts schönes war.
Ich vermisse, wie die Zahlen auf der Waage kleiner wurden und ich das Essen immer mehr hasste.
Ich vermisse das Kotzen. Es war wie ein tröstendes Ritual.
Ich vermisse die Kontrolle, die ich über alles hatte.
Weil ich nichts an mich heran gelassen habe.

Was ich nicht vermisse, ist das Schneiden.
Auch wenn es mich noch immer fasziniert.
Manchmal halte ich die Klinge noch zwischen den Fingern und frage mich,
wie tief damit unter meine Haut kommen würde, bevor ich aufgebe.
Aber dann lege ich sie weg und betrachte sie ehrfürchtig aus der Ferne.
Ich lasse sie nicht mehr ihre makaberen Muster auf meine Haut zeichnen.

Ich bin zu glücklich.
Mir fehlt die Motivation, die Inspiration etwas zu schaffen.
Kunst zu machen.
Ich kann nicht mehr zeichnen.
Nicht mehr schreiben.
Nur meine Träume werden immer unrealistischer und bunter.

Letztens hat mich jemand gefragt, ob ich aufhören will zu rauchen.
Ich habe ihn verständnislos angesehen. 
Ich rauche immerhin erst seit einen halben Jahr.
Daraufhin hat er mir ein Feuerzeug geschenkt.
Und dann ist er verschwunden, 
in der Menschenmenge.
Er war wunderschön.
Ich hoffe, ich sehe ihn eines Tages wieder.
Dann schenke ich ihm auch etwas. 




Sound des Tages:

Donnerstag, 15. August 2013

Willst du



Willst du mit mir Drogen nehmen?
Dann wird es rote Rosen regnen.
Ich hab´s in einer Soap gesehen.
Willst du mit mir Drogen nehmen?

Komm wir geh´n zusammen den Bach runter.
Denn ein Wrack ist ein Ort an dem ein Schatz schlummert. 

Sonntag, 11. August 2013

Lichternacht

Würd gern schreiben, was ich fühlte,
doch war so taub.
Konnte kaum reden,
meine Zunge nutzlos.
Lee´s Hand verflochten in meine.
Mit der anderen Hand hielt ich die Haare aus
ihrem Gesicht,
während sie ihren Magen auf der Straße entleerte.
„Wir sind jung!“, sagte sie immer wieder.
Und ich nickte.
Und mir wurde schlecht.
Ich wollte aufstehen und Lee mitnehmen.
Wir gingen.
Kamen zurück.
Wohin?
Wo ist Sunny?
Sie wollte auf uns aufpassen.
Eine Zigarette nach der anderen brannte zwischen meinen
Lippen ab.
Wir irrten durch die Stadt der Lichter und hörten das Feuerwerk, sahen es doch nicht.
Wir irrten durch die Nacht der Lichter,
sahen sie nur nicht.
Verschwommenes Polaroid.
Vorwürfe.
Tränen unter der Straßenlaterne.
Doch
ist noch alles


Donnerstag, 8. August 2013

Smaragd

Der Atem der See zerrte an meinen
Kleidern, an meinem Haar.
Er pustete die Gedanken aus meinem Kopf.
Die Gefühle. 
Machte nicht nur meine Haut taub.
Das Vermissen, ausgelöscht. 
Die Schuldgefühle, weg.
Sogar die Liebe.
Die jede meiner Zellen 
erfüllte.
Eine angenehme Leere.
Die Göttin zu meinen Füßen.
Sie ist die einzige Metapher die mir bleibt.