Gestern Abend waren wir noch Helden,
die Königinnen der Welt.
lagen da, am Steinstrand.
Mit Bier und Vodka.
Mit Zigaretten und Liedern.
Warteten auf den Sonnenuntergang hinter der Festung.
Doch waren am Ende nur fasziniert von den Lichtern der fernen Stadt, am anderen Ufer.
Und den rosa Wolken.
Wenn die Nacht dann einsetzte,
wanderte man durch die Lichterstadt,
über Brücken, durch die Kälte.
Und wenn wir dann das Haus betreten,
sind wir ganz klein.
In dem riesigen T-Shirt auf dem Bett sitzen und sich dreckig fühlen.
Wenn die Wirkung des Alkohols verklungen ist.
Das fliegende Klassenzimmer auf Kassette zum Einschlafen
weil die Gedanken zu laut sind.
In meinem Kopf schlägt mein Puls.
Und am Morgen danach will man nicht mehr erwachsen werden.
Man will sich zusammenrollen und klein sein und nicht rebellieren müssen
um zufrieden zu sein.
Wir wollen nicht das sein, wovor man uns früher warnte.
Aber wir können nicht anders.
Am Morgen danach,
an solchen unglaublich hellen Morgenden,
wird einem das klar.
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