Wasche mich rein
von all dem Hass.
Von dem Fett.
Von dem Schmutz der Welt.
Sitze mit nassem Haar und nur in Unterwäsche und einem riesigen Pulli auf
der Terrasse und rauche.
Bin allein.
Ganz allein.
Den Glauben in die Menschheit verloren,
vergessen, was ich hier soll.
Und ich fühle mich wie Wind.
Jemand sehr weises sagte mir mal, dass wir nur lernen müssen, dass Freiheit nicht existiert.
Wir schaffen Metaphern.
Wir denken, die Vögel sind frei.
Können fliegen wohin sie wollen.
Doch fliegen sie weg?
Nein.
Sie sind zu klein, würden lange Flüge nicht überleben.
Wir fangen sie ein.
Und wenn sie stark genug sind,
dann sind sie trotzdem auf ihren Reisen immer an einen Kreislauf gebunden.
Sie fliegen immer an den selben Ort und kehren an den selben zurück.
Der Wind pustet immer kontrolliert.
Immer in eine vorhergesehene Richtung.
Das Meer ist dazu verdammt immer an der selben Stelle zu bleiben.
Alles ist an einen bestimmten Kreislauf gebunden,
den es nicht verlassen kann.
Wo ist also eure gottverdammte Freiheit?
Ich scheiß auf Freiheit.
Solang das Gefühl stimmt
ist es gut.
Es entspricht aufjedenfall der Wahrheit und erinnert an so manche rege Diskussion darüber was Freiheit eigentlich bedeutet.
AntwortenLöschenWir haben keine Ahnung davon.
AntwortenLöschenNo one is free,even the birds are chained to the sky.
- Bob Dylan.