Ich finde alte Briefe,
die ich während meiner melancholischen Anfälle im
Matheunterricht an dich schrieb.
Ich finde Zeichnungen.
Klägliche Versuche deine Schönheit auf Papier festzuhalten.
Gedichte für dich, die du nie last.
Texte über Texte über Texte.
Eine Flut aus beschriebenem Papier
fließt aus Blöcken, Büchern, Heften.
Fotos, die ich für dich gemacht habe.
Geschichten, Metaphern.
Worte.
Worte.
Gefühle.
Ich weine schon wieder.
Ich finde auf Seite 77 von „Eine Wie Alaska“ meine alte Freundin.
Die erste Klinge,
der ich erlaubte meine Arme zu verschandeln.
Und ich tanz im Ascheregen.
Casper singt mir.
Ja, es ist als sänge er für mich.
Ich war nie willkommen.
Ich zerreiße das Papier.
Zerreiße die Worte.
Werfe sie hoch.
Tanze.
Tanze.
Weine.
Lache.
Wie eine Wahnsinnige tanze ich auf den Trümmern,
im Regen aus Erinnerungen.
Ich vermisse dich nicht.
Sound des Tages Nr.2:
Ich weiß. Das selbe wie gestern.
Aber ich liebe es einfach abgöttisch.
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