Donnerstag, 3. Oktober 2013

Der Herbst, so schön.
Die Weinberge färben ihre Kleider rot,
den sie haben zu feiern.
Haben Kinder hervorgebracht, die bald geerntet werden können.
Die Sonne scheint, lässt alles leuchten,
doch der Wind ist kalt und lässt mich zittern.
Die Luft fühlt sich so schön an auf der Haut.
Gelbe Blumen am Fluss, wie ein Abschiedsgeschenk des Sommers.
Leise Musik. Wie sie jetzt wohl alle in ihren Häusern sitzen, mit der ganzen Familie
und frühstücken.
Wie jetzt wohl der Kaffee dampft und seinen Duft verteilt.
Wie die Brötchen krachen, wenn man sie aufschneidet und hineinbeißt.
Wie sie wohl lachen, über alte Geschichten.
Wie sie lachen und sich alle doch woanders hin wünschen.
Wie sie sich an den Händen fassen, um zu beten.
Der Hund unter dem Tisch, der versucht etwas essbares ab zu bekommen.
Draußen der schweigende Herbst.
Rüttelt an den Stämmen der Bäume, damit sie ihre Blätter dem Wind schenken.
Reißt an meinem Haar, um es dem Wind zu schenken.

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