Die Sterne baden wieder im Fluss.
Ihre Kleider haben sie als Nebelschwaden am Ufer liegen gelassen.
Lee´s Knie berührt meins.
Ich zittere.
Und so tut es mir die Zigarette gleich,
die ich zwischen meinen Fingern in die Luft halte,
wie die Freiheitsstatur ihre Fackel.
Lee und ich haben uns raus geschlichen.
Sitzen am Fluss und rauchen.
Ich weiß noch,
am Anfang meiner steilen Raucherkarriere,
als ich das Gefühl vom Rauch in der Kehle noch
faszinierend und irgendwie widerlich fand.
Jetzt ist es normal und ich empfange dieses Gefühl gern.
Es ist in diesen Momenten, wenn man einfach da sitzt und raucht
und alles ausblendet.
Man kann allein rauchen und dabei wundervoll in melancholischen Gedanken schwelgen,
raucht man zusammen,
ist es als wäre man abgekapselt vom Rest der Welt und
man fühlt sich stark und frei.
Lee sagt, dass ihr kalt ist.
Und wir gehen rein.
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Marny.
Ich vermisse dich.
Sound des Tages:
ach meine liebste
AntwortenLöschenda bist du ja wieder
ich habe deine worte
vermisst
wie der frühlingsgeruch im winter
wie die sonnenblumen im glänzenden schnee
wie die kälte und drückender hitze
wie die leere im schreienden schmerz
wie das glück im tiefen schwarz.
ich bin froh das du wieder da bist
ich hoffe das du bleibst
ich wünsche es mir von ganzen herzen.